Histaminintoleranz

Von einer Histaminintoleranz sind 1-2 % der Bevölkerung betroffen, bei Frauen ist die Erkrankung etwas häufiger.

Häufige Symptome sind: Kopfschmerzen, Hautrötungen im Gesichts- und Halsbereich, Bauchschmerzen, Blähungen, Übelkeit, Durchfall, Naseschleimhautschwellungen und Herzrasen. Aber auch viele andere Symptome wie eine juckende Haut, Müdigkeit, Hautausschläge, Schwindel, Kreislaufprobleme und andere können Symptome einer Histaminintoleranz sein.

Die Diagnose beruht auf einem zeitlich befristeten Symptomtagebuch und einer zeitlich befristeten Eliminationsdiät in Kombination mit Laborwertanalysenvor und während einer Diät (Histamingehalt im Plasma, DAO-Aktivität im Serum in Einzelfällen auch Histamin-N-Methyl-Transferase (HNMT)).

In Einzelfällen ist ein oraler Provokationstest, die Analyse von Histamin und Methylhistamin im 24-h-Sammelurintest (vor und während einer Kartoffel-Reis-Diät) oder die Stuhl-Histaminmenge hilfreich.

Verschiedenste Therapieoptionen stehen zur Verfügung. An erster Stelle die Ernährungsumstellung, in Einzelfällen kann eine zusätzliche Therapie mit Diaminoxidase, Vitamin B6, Antihistaminika oder Cromoglicinsäure notwendig sein.

In unserer Spezialsprechstunde erfolgt eine differenzierte Diagnostik und Differentialdiagnostik, basierend auf den individuellen Symptomen und den vorhandenen Vorbefunden. Als ausgesprochen wichtig sehen wir die differenzierte und individuelle Beratung an.

Nahrungsmittel, die bei einer Histaminintoleranz gemieden werden sollten (Auszug):

  • Sauerkraut
  • Bier
  • Rotwein
  • Essig
  • Tomaten, Ketchup
  • geräuchertes Fleisch, Wurstwaren
  • Fischkonserven und Meeresfrüchte
  • gereifte Käsesorten
  • Schokolade

Eine Ausführliche Liste erhalten Sie in der Sprechstunde.

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